ADM-Garagen, Kompetenz bei Fertiggaragen aus Stahlbeton

Die Schmidt & Peters-Gruppe mit Sitz in Lauenburg/Elbe befasst sich seit ca. 80 Jahren mit der Herstellung und dem Vertrieb von Betonprodukten in Norddeutschland. Seit fast 60 Jahren zählen die Fertiggaragen zu unseren Hauptprodukten. Heute gehören insgesamt ca. 50 Mitarbeiter in Produktion, Vertrieb und Verwaltung zu unserer Unternehmensgruppe.

Fertiggaragen, „made in Norddeutschland“

ADM-Garagen ist fest in Norddeutschland verwurzelt. Von unseren beiden Werken in Neetze (bei Lüneburg) und Syke (bei Bremen) sowie unserer Zentrale in Lauenburg an der Elbe beliefern wir ganz Norddeutschland mit unseren verschiedenen Fertiggaragen-Modellen, und darüber hinaus auch die Räume Köln/Bonn, Bad Hersfeld, Erfurt, Leipzig, Frankfurt/Oder.

2019

Der geschäftsführende Gesellschafter Volker F. A. Martin verkaufte seine Geschäftsanteile an die thomas-Beteiligungen GmbH. Seit diesem Verkauf gehört auch die Garagenproduktion zur thomas-Unternehmensgruppe. Die Namen der Produktionswerke in Neetze und Syke wurden in Hansebeton GmbH & Co. KG geändert. Der Vertrieb der Garagenprodukte erfolgt weiterhin durch die Hanse-Betonvertriebs-Union GmbH. Die Herstellung und der Vertrieb der Schornsteinsysteme wurden zum 31.12.2019 eingestellt. Seit dem 01.01.2020 fokussiert sich die Hanse-Betonvertriebs-Union GmbH ausschließlich auf Stahlbeton-Garagensysteme.

2009

Aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde die Pflaster- und Plattenproduktion der Schmidt & Peters-Gruppe an die Berding-Gruppe veräußert. Die Schmidt & Peters-Gruppe befasste sich weiterhin ausschließlich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Stahlbeton-Fertiggaragen und Schornsteinsystemen.

2003

In der Zwischenzeit entwickelten sich die Baustoffwerke Neetze GmbH & Co. KG, mit der die Firma A.D. Müller Betonwarenfabrik GmbH & Co. KG im Jahr 2003 verschmolzen wurde, zu einem Unternehmen mit modernsten Produktionsmitteln zur Herstellung von Stahlbetongaragen unter den Markennamen ADM-Garage und hansebeton-Fertiggarage. Zusammen mit dem Schwesterwerk, der Fa. Baustoffwerke Syke GmbH in Syke, gelang es, die Marktführerschaft für Stahlbeton-Fertiggaragen in Norddeutschland zu übernehmen.

1982

Aus persönlichen Gründen verkauften die Ururenkel Uta Müller, Burkhard Müller, Eike Müller und Helmut Müller am 15. Oktober 1982 ihre Firmenanteile ohne Grund und Boden an die Schmidt & Peters-Gruppe, mit der Auflage, das Unternehmen innerhalb der nächsten 10 Jahre zu verlagern. In der ersten Phase war eine Verlagerung in das Industriegebiet Lüneburger Hafen geplant. Dies scheiterte jedoch daran, dass seitens der Stadt Lüneburg nicht genügend preisgünstiges Gewerbegebiet zur Verfügung gestellt werden konnte. Aus diesem Grund erfolgte am 1. Januar 1990 die Verlagerung nach Neetze.

1979

Aus kaufmännischen Erwägungen wurde am 1. November 1979 die Firma A.D.M. Betonwerke GmbH gegründet, um dieser die Produktions- und Vertriebsrechte zu übertragen, mit dem Ziel, die Besitzgesellschaft A.D.Müller Betonwarenfabrik GmbH & Co. KG weiter zu stärken.

1964

Um die vielen Produktionsmittel wirtschaftlicher mit Beton versorgen zu können, wurde eine zentrale Betonaufbereitungsanlage errichtet. Die Stahlbeton-Fertiggaragen-Produktion wurde 1964 aufgenommen. Im Laufe der 70er Jahre folgte, zu Lasten anderer Artikel, eine Spezialisierung in den Bereichen Waschbeton, Struktur- und Betonplatten sowie Stahlbeton-Fertiggaragen, um unwirtschaftlich gewordene Zweige schließen zu können.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach der Währungsreform im Jahre 1948 konnte sich die Firma A.D.Müller durch die Neubelebung der Nachfrage auf dem Hoch- und Tiefbausektor von ihren Rückschlägen aus den Kriegs- und Nachkriegsjahren erholen. Der Enkel des Firmengründers, Dietrich Müller, konnte 1956 mit 212 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das 100-jährige Bestehen der Firma bei gut gefüllten Auftragsbüchern feiern.

Zweiter Weltkrieg

Kurz nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde das gesamte Firmenwerksgelände sowie der Fahrzeugpark beschlagnahmt und der Inhaber sowie der größte Teil der Mitarbeiter zum Wehrdienst einberufen.
Obwohl nach dem verlorenen Krieg Baustoffe aus Beton dringend benötigt wurden, erfolgte keine Produktionserlaubnis durch die englische Militärregierung.

1920er Jahre und Weltwirtschaftskrise

Bis zur Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 konnte die Firma A.D.Müller durch ständiges Wachstum ihre Position weiter ausbauen. 1929 war die Belegschaft auf über 100 Mitarbeiter gestiegen, die in mehreren Produktionshallen mit einer Gesamtfläche von über 4.000 m2 qualitativ hochwertige Produkte aus Beton herstellten.
Die darauffolgenden Jahre wurden von einem sehr harten Existenzkampf geprägt, der dank der unternehmerischen Leistung von Herrn August Dietrich Müller ab 1933 relativ gut überstanden war. Im Zuge der Wiederbelebung der Baukonjunktur im Jahr 1933 befasste man sich u. a. zusätzlich mit der Durchführung von Brückenbauten, Betonfundamenten für Solebehälter der Saline in Lüneburg sowie anderen Betonarbeiten als Ergänzung des vorhandenen Programms.

1910 bis 1912

Da durch das ständige Wachstum der Firma in den letzten Jahrzehnten das Werksgelände zu klein geworden war, erwarb man 1910 am Ovelgönnerweg 13 in Lüneburg eine 50.000 m2 große Gewerbefläche. 1912 entstand dort eine Fabrikationsanlage für Terrazzoplatten und Rohre. Da der Abtransport der fertigen Produkte mittels Pferd und Wagen nicht mehr gesichert war, baute man noch im gleichen Jahr ein eigenes Anschlussgleis.

Um 1900

Zur Jahrhundertwende wurde an verschiedenen Großbaustellen „Ortbeton“ mit transportablen Betonmischanlagen hergestellt.

1880

Die erste grundlegende Rationalisierung fand 1880 durch den Kauf einer hydraulischen Dampfpresse für die Plattenherstellung statt. In den nächsten Jahren wurde das Sortiment dann um Fußterrazzoplatten erweitert, für deren Herstellung italienische Facharbeiter gewonnen werden konnten.

1874

In Kopenhagen wurde bauseitig eine Druckleitung aus Beton hergestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden sämtliche Baustoffe aus Beton manuell und ohne mechanische Verdichtungsaggregate hergestellt.

1864

Schon in den Anfangsjahren bestand ein für diese Zeit umfangreiches Lieferprogramm:

  • Fertigteile für Durchlässe
  • Brunnenringe
  • Rohre
  • Viehtröge
  • Trottoirplatten
  • Fliesen und Grenzsteine
1862

August Dietrich Müller besuchte die Weltausstellung in München, um sein Wissen über den neuen Baustoff „Zement" weiter zu ergänzen. Im selben Jahr noch wurde mit der Anfertigung von künstlichen Steinen aus Zement, wie man seinerzeit fälschlicherweise den Baustoff Beton nannte, begonnen.

1852

Der Firmengründer, August Dietrich Müller, machte sich im Jahre 1852 als Bildhauer selbstständig, um in dieser Eigenschaft für viele Kirchen im norddeutschen Raum Bildhauerarbeiten durchzuführen. 1856 gründete er dann die Firma A.D.Müller Betonwarenfabrik in Lüneburg.

Häufig gestellte Fragen

Ist ADM Garagen ein eigenständiges Unternehmen?

Die ADM-Garagen werden in den Produktionswerken der Hansebeton GmbH & Co. KG produziert und die Produkte werden über die Hanse-Betonvertriebs-Union GmbH vertrieben. Diese Firmen gehören zur Schmidt & Peters-Gruppe, die wiederum zur thomas-Unternehmensgruppe gehört.

Werden außer Fertiggaragen noch weitere Produkte hergestellt?

Nein, seit dem 01.01.2020 werden ausschließlich Stahlbetongaragen von uns hergestellt und vertrieben.

Wer ist Geschäftsführer von ADM-Garagen?

Zurzeit ist Henning Bergmann, der seit dem Jahr 2001 der Firmengruppe angehört, Geschäftsführer der Hanse-Betonvertriebs-Union GmbH und der Hansebeton GmbH & Co. KG.